Quarion Dubstep Mix
quarion – process part 189 (dubstep special) by modyfier
Dass ich ein großer Fan von Quarion und seinem Label Retreat bin, ist kein Geheimnis. Heute morgen blinkte dann der Feedreader, weil er mir Quarions Mix für den Modyfier Blog zeigen wollte. Yay! Aber dann erstmal eine Überraschung: ein Dubstep Mix? Von Quarion? Da ist man ja sonst eher grundsoliden House gewohnt.
Aber auch in fremden Gefilden bleibt der Junge stilsicher wie nur was. Sicher sind keine großen Überraschungen oder superexklusives Material dabei – wenn man sich ein bisschen mit Dubstep beschäftigt hat in letzter Zeit, dürfte man viele der Tracks kennen. Er selbst schreibt zwar über den Mix, dass er wahrscheinlich nicht als Einführung in die Szene taugt – ich sehe das etwas anders, denn gerade die etwas cleverere Seite des Genres ist mit allen wichtigen Akteuren vertreten.
Beim Modyfier sollte man übrigens sowieso mal reinschauen, oft sehr lohnenswert. Und wer mag, kann den Mix auch ruhig schon mal als Vorgeschmack auf unsere kleine Veranstaltung am Freitag nehmen.
Retreat
Retreat ist ein noch recht junges Vinyl-only Label aus Berlin (woher auch sonst), das von Quarion und Hauke Freer betrieben wird. Der Sound der ersten beiden Releases ist – wie bei den beiden Machern zu erwarten – warmer, leicht angedubbter House, der aber auch den nötigen Schub nicht vermissen lässt und mit viel Gespür die ausgefuchsten Melodien deep einpackt. Das erste Release teilen sich die beiden Chefs, die Nummer 02 wird dagegen komplett von Haukes Session Victim Projekt bestritten.
Ausführlich reinhören in die ersten beiden Katalognummern kann man direkt im Label-Blog: RTR 01, RTR 02. Retreat 02 wird am 11. Juni erscheinen.
Das Logo ist übrigens auch super und wäre mir fast einen eigenen Eintrag in meiner kleinen MDGA-Serie wert gewesen.
Quarion Mix
Der Schweizer Quarion hat sich zuletzt mit ein paar tollen Tracks und Remixen auf Drumpoet Community in viele Plattenkisten produziert. Beim Boing Poum Tchak! Magazin hat man ihn nun zum Interview samt Guest Mix gebeten. Das Interview fand ich sehr interessant zu lesen, vor allem, weil sich sein Musikgeschmack anscheinend ziemlich parallel zu meinem entwickelt hat. Der Mix bringt zwar keine Überraschungen, aber das ist bei der Qualität auch nicht nötig.
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