The Story of Muxtape
Justin Ouellette, der Mann hinter Muxtape, erzählt detailliert, wie es vor einigen Monaten zum plötzlichen Abschalten des allseits beliebten Dienstes kam. Interessante Einblicke in die Kommunikation zwischen RIAA und Majorlabels (nicht vorhanden), aufschlussreiche Geschichten über die Verhandlungen mit Anwälten und Marketingabteilungen und natürlich auch die Gründe, die dann letzten Endes zum Muxtape-Exitus geführt haben gibt es in The Story of Muxtape nachzulesen.
Am Ende gibt es auch einen Ausblick auf die Zukunft von Muxtape. Man ahnt es: nichts wird wieder, wie es war. Muxtape soll eine Plattform für Newcomerbands werden – hoffen wir mal, dass etwas mehr dahinter steckt, als nur ein schöneres MySpace. Verübeln kann man es Justin jedenfalls nicht, dass er sich von dem alten Modell verabschiedet hat. Wenn man so viel Herzblut in ein Projekt steckt und willens ist, mit den Rechteinhabern zusammen zu arbeiten und die Verhandlungen dann platzen, weil auf der Gegenseite die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut – das muss ziemlich frustrierend sein.
Wie Sie sehen…
…sehen Sie nix. Der Muxtape-Crash hat leider auch mein Aprilcharts-Muxtape gefressen. Mist. Werde das in den nächsten Tagen wohl nach und nach wieder hochladen, denke ich.
[Update] Fluppt wieder. Ging schneller, als gedacht.
Interview mit Justin Ouellette
Mit wem? Justin Ouellette. Hat mir bis gerade eben auch nichts gesagt. Bei Muxtape dürfte es bei einigen klingeln (hatten wir hier ja neulich auch gerade). Die Wired hat in der Listening Post ein kurzes Interview mit ihm. Ich hatte ja prophezeit, dass es sicher bald Ärger mit den Labels geben würde, da man bei Muxtape die Tracks ja selbst hochladen kann. Interessant zu lesen, dass genau das Gegenteil der Fall zu sein scheint – alle wollen dabei sein! Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Vielleicht setzt das nötige Umdenken ja doch langsam ein.
Zufälle gibt’s übrigens… gerade sehe ich, dass ich Justins Photoblog schon seit Ewigkeiten im Feedreader hab. Ts.


