*aid* & Flashfonic @ Elektrikfieber, 25. November 2011
Irgendwie hatte ich im November so eine Ahnung, dass das mein letzter Abend im Amp sein könnte. Das scheint sich ja im Nachhinein zu bewahrheiten, und so könnte das hier durchaus ein kleines zeitgeschichtliches Dokument sein – zumindest für mich. Und natürlich für David, der so freundlich war, den Abend mitzuschneiden und ihn jetzt in vier Teilen bei Mixcloud online gestellt hat. Viel Spaß.
Lieblingsplatten, Folge 989743
Ein paar aktuelle Lieblinge, wird ja auch mal wieder Zeit:

Dave DK – Will Be Gone [Mood Music]

Jacob Korn & Kelli Hand – Dance Away [Uncanny Vally]
Motorcitysoul – Ushuaia (Deetron Remix) [Simple]
Digital Mystikz – Restructure 2 Rebuild [Honest John's]
Distance – Ill Kontent [Tectonic]

Clubroot – Dulcet (Bryan Zentz Remix) [Lo Dubs]
Dirty Doering – I Would [Bar 25]
Cosmin TRG – Liebe Suende [Rush Hour]
Modeselektor Feat. Thom Yorke – The White Flash (Robags Drömel Assdonkk Rekksmi)
The Future of DJing. Not.
Dieses Video hat Rivva mir gestern in den Feedreader gespült. Natürlich schon irgendwie spektakulär, so ein Minority Report mäßiger Touchscreen als Interface für Traktor.
Trotzdem glaube ich nicht daran, dass Touchscreens die Zukunft des Auflegens sind. Aus einem ganz einfachen Grund: Man kann sie nicht bedienen, ohne hinzusehen. Es gibt nun mal keine haptischen Elemente, an denen sich die Finger orientieren können, während sie auf dem Gerät zu Gange sind. Jeder, der mal ein paar Nächte hinter einem der Clubmixer verbracht hat, die mehr oder weniger standardmäßig in den meisten Clubs stehen, findet sich darauf vermutlich auch im Stockdunklen zurecht. Die einzelnen Potis, Fader und Kippschalter weisen den Fingern den Weg. Verliert man die Orientierung, reicht ein kurzer Blick und man hat das gewünschte Bedienelement in der Hand.
Bei einem Touchscreen ist genau das Gegenteil der Fall: selbst wenn man schon an einem Regler zu Gange ist, muss das Auge trotzdem immer kontrollieren, dass man nicht auf der glatten Oberfläche abrutscht und unbeabsichtigt irgendwo hintatscht. Bei der Musikproduktion ist das sicher zu verkraften, die Fülle an Controller-Apps für Live und Co. nimmt ja stetig zu und hat auch schon einige mir ganz brauchbar scheinende Vertreter hervorgebracht. Aber beim Auflegen guckt man ja vielleicht doch mal, was die Meute eigentlich so macht und wie sie auf die Aktionen am hinterm Mischpult reagiert. Das wird mit einem Touchscreen ziemlich schwierig.
Es mag ja auch keiner Liveacts, die so aussehen, als würden sie Emails beantworten oder ihre Steuererklärung machen. Warum soll man das bei DJs wollen?
PS. Das ist im übrigen keine Allgemeinkritik am digitalen Auflegen, wie ich sie ja hier schon mal gern geäußert habe. Ich bin mittlerweile relativ überzeugt davon, dass man mit einem guten Controller und sorgfältiger Vorbereitung auf einen Abend sehr gut arbeiten kann. Müsste ich mit zum Auflegen wirklich reisen, würde man mich mittlerweile vermutlich auch eher mit Laptop- statt Plattentaschen sehen.
TMA-1
Jahrelang habe ich auf meine Technics-Kopfhörer geschworen. Nachdem das erste Paar nach jahrelangem Einsatz, unzähligen Stürzen und mehrmaligem Drauftreten den Geist aufgegeben hat, fand ich das schon irgendwie okay und habe mir das gleiche Modell sogar noch mal gekauft. Das hat nun allerdings recht schnell Probleme mit Wackelkontakten an mehreren Stellen bekommen – bei einem Kopfhörer, für den man um die 150 Euro auf den Tisch legt, nicht so toll.
Es muss also was Neues her, und ich bin ja kein Fan vom HD25. Eine sehr ernstzunehmende – und optisch äußerst ansprechende – Alternative kommt da von AIAIAI aus Dänemark mit dem TMA-1, über den hier ein bisschen was erzählt wird:
Das sieht mir doch sehr solide aus, testgefahren von Hardcore-Usern wie Michael Mayer, DJ Koze, Ellen Allien, Kode9, Luciano oder Pilooski – um mal nur ein paar zu nennen. 180 Euro UVP sind natürlich eine Ansage, aber wenn der Kopfhörer hält, was seine Macher versprechen, mit Sicherheit sein Geld wert.
[via]
Lieblingsplatten 06-07/2010

CC-Hände von danmachold
Wieder einen Monat verpennt. Nunja, im Sommerloch tut sich ja bei den Neuerscheinungen sowieso nicht so viel. Dennoch ein paar Lieblinge aus den letzten Wochen:
Dbridge – Zx81 (Shed Remix) [Fat City]
Brackles – 6AM El Gordo [Brainmath]
dOP & Nôze – Les fils du calvaire [Watergate]
George FitzGerald – Weakness [HotFlush]
Four Tet – Nothing To See [Soul Jazz]
Mugwump – Raping The World We Left Behind
Ich spiele übrigens heute Abend im Amp.
Vielleicht mag ja jemand vorbeikommen.
Lieblingsplatten 05/2010 – Quiz Edition!
Diesmal gibt’s nur die nackten Streams – bin mal gespannt, wer die Tracks erkennt. Lösungsideen bitte in die Kommentare, aber nicht mogeln! Obwohl, zu gewinnen gibt es sowieso nichts… Auflösen werde ich dann demnächst mal, falls es da noch Lücken geben sollte.
Top, die Wette gilt:
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Von gestern
Nachtrag zur Radiosendung von gestern: hier gibt’s meinen Mix für eine Weile zum zum Download. Diese sind drauf:
- Efdemin – Sun [Naïve]
- Missing Linkx – A Short History Of… [Philpot]
- Daniel Stefanik – In Days of Old Pt. I [Kann]
- Applebim & Ramadanman – Justify (Will Saul & Mike Monday Remix) [Apple Pips]
- Robag Wruhme als die Dub Rolle – Lapetee (Nick Curly Remix) [Movida]
- Culoe de Song – Super Afro [Innervisions]
- Floating Points – Vacuum Boogie [Eglo]
- Jacob Korn – Mirrorflip [Dolly]
- Manuel Tur – Agrafena [Mild Pitch]
- Alexkid – Mousseur Dub [Rekids]
- Wax 2002 – B
- André Lodemann – Vehemence of Silence [Room with a View]







