Posts zum Thema ‘Visuelles’

shadow

Dicken feat. Milah & Korben: “Everything Counts”

Note to self: Dringend jemanden auftreiben, der Junior beibringen kann, mehr als “schrammschrammschramm” aus seiner Okulele herauszuholen.

Via Wire To The Ear, wo es auch noch Everything Counts und Strangelove in der Familienversion gibt.

shadow

Schotty

Gerade frisch angesehen (der Bildschirm ist noch warm): Die erste Folge vom Der Tatortreiniger, ein wirklich großes Format des NDR, bei dem Bjarne Mädel (of Ernie Fame) den – richtig – Tatortreiniger Heiko Schotte spielt. Schotty, wie er sich selbst nennt, ist zwar irgendwie etwas doof, hat aber doch den ein oder anderen Geistesblitz und kann ab und zu sogar mit richtigem Tiefgang glänzen (was aber meist durch den nächsten Satz, der seinen Mund verlässt, wieder zunichte gemacht wird). Mein Favorit aus der ersten Folge:

Alles hat einen PH-Wert, selbst Beton.

Die Rolle ist Mädel wie auf den Leib geschrieben. Ganz großer Spaß. Und als Bonus ist das ganze auch noch musikalisch unterlegt von unserem Liebling Carsten “Erobique” Meyer.

shadow

Happy Holidays

[via]

shadow

Paris

Tim Schwarz traf ich heute in einem komplett anderen Kontext, als er mir bei einem Bier von seinem Kunststudium und seinen Arbeiten erzählte. Ohne von der Materie Ahnung zu haben, würde ich das mal als Medienkunst bezeichnen (man möge mich eines besseren belehren). Beispielsweise hat er ein Verfahren entwickelt, bei dem er visualisiert, was verloren geht, wenn Bücher digitalisiert werden. Die dabei entstehenden Bilder zeigen nur die Farbverschiebungen zwischen Original und Scan.

Besonders angetan hat es mir Paris, oben zu sehen. Die Box ist online und greift in Echtzeit auf Suchtrends zu (ich nehme mal an, auf Google Trends), die dann den Ausschlag der Nadel steuern – entweder Richtung Paris, France oder Paris Hilton, je nachdem, wer gerade die Nase vorn hat.

shadow

Running

Modeselektor sah ich letzten Sonntag in im Kölner Gloria. Es war anstrengend. Zum einen weil ziemlich lang – eLan und Siriusmo durften jeweils eine Stunde lang Sampler bzw. CD-Player bearbeiten, bevor die Chefs die Bühne betraten. Zum anderen, weil ich mir das ganze irgendwie etwas weniger randalig vorgestellt hatte. Gut fand ich es trotzdem, vor allem das Gesamtpaket inklusive der wirklich tollen Visuals. Wie viel so was ausmacht, merkte man an den bereits erwähnten Aufwärmern, die dann doch etwas verloren, knöpchendrückend und vor sich hin nickend, ihre “Bühnenshow” absolvierten. Tolle Musik, vor allem von eLan, war es dennoch, aber die beiden schienen sich in ihrer Rolle da oben auf der Bühne doch nicht so recht wohl zu fühlen.

Schade an dem Abend war ein wenig, dass der Funke nicht richtig überspringen wollte. Das Publikum schien, passend zum Sonntagabend, eher auf Tatort als auf Techno eingestellt zu sein. Vielleicht ist für die Art von Show das Gloria auch ein wenig zu heimelig. Endgültig gerettet war der Abend dann aber für die meisten wohl, als mit Berlin die Zugabe abgefeuert wurde. Ich würde mir das ganze jedenfalls jederzeit wieder ansehen, vielleicht in einem etwas größeren Rahmen.

Das diese Video oben mein Layout komplett zerschießt, belegt übrigens ein ums andere mal die Notwendigkeit eines neuen Designs. Und dass die Videos von The Avantgarde Diaries sich nicht skalieren lassen.

shadow

PressPausePlay

A FILM ABOUT HOPE, FEAR AND DIGITAL CULTURE.

Der Untertitel sagt so ziemlich alles. Eine fantastisch gemachte Doku darüber, wie die Digitalisierung den kompletten Kulturbetrieb umkrempelt. Dazu haben David Dworsky und Victor Köhler viele namhafte Interviewpartner vor die Kamera geholt. Der Grundton ist positiv – großartige Möglichkeiten, jeder kann Künstler sein, die Mittel stehen nicht mehr nur einer kleinen Elite zur Verfügung und man kann heute ein Album / einen Spielfilm / ein Buch komplett in Eigenregie herstellen und vertreiben. Dennoch bekommen im Film auch kritische Stimmen Raum, um ihre Argumente vorzutragen, allen voran Andrew Keen, der die Demokratisierung der Produktionsmittel weitestgehend mit dem Untergang des Abendlandes gleichzusetzen scheint.

Einig sind sich jedoch alle: Kein Stein bleibt mehr auf dem anderen, alles wird anders. Nur die Deutungen liegen eben recht weit auseinander. 80 Minuten sehr gut investierte Lebenszeit. Hier als Standard- bzw. Full-DH Torrent zu haben – völlig legal übrigens. Die interaktive Version mit allen kompletten Interviews werde ich mir beizeiten auch noch zu Gemüte führen.

[via]

shadow

Eselsbrücke

Das Oxford Comma ist optional und bislang habe ich es eigentlich beim Schreiben meist nicht benutzt. Hin und wieder ist das aber vielleicht doch recht sinnvoll, siehe oben.

[via]

shadow

Skrillex @ Berlin Festival

Wenn man 16 ist und Probleme mit dem Hormonspiegel hat, macht Skrillex wahrscheinlich super Musik. Mir ist das deutlich zu viel Randale, aber diese Bilder von seinem Auftritt auf dem diesjährigen Berlin Festival sind dann doch ziemlich großartig.

shadow

Belfast, Maine.

Waldo County. Falls es jemals einen von euch dort hin verschlagen sollte: Chase’s Daily ist ein sehr empfehlenswertes Café mit eigener Bäckerei. Außerdem scheint man dort im Besitz der einzigen Espressomaschine der Stadt zu sein.

Mehr.

shadow

Real Scenes Detroit

Nach Bristol ist die RA-Crew für die zweite Folge der Real Scenes Reihe nach Detroit gereist. Das Ergebnis gefällt mir noch mal besser als die erste Folge. Zunächst mal geben die Industrieruinen natürlich eine fantastische Kulisse ab. Vor allem macht der Kurzfilm aber dem Namen der Reihe alle Ehre, hier wird das echte Leben in der wahrscheinlich heruntergekommensten Stadt der USA gezeigt. Sehr beeindruckend, wie ihre Bewohner mit den wirtschaftlichen Umständen fertig werden, sich arrangieren und engagieren, und das über mehrere Generationen hinweg. Fast schon rührend, wie sich Mike Huckaby um die Jugendlichen kümmert und sie in die Geheimnisse des Beatmakings einweiht.

shadow