Posts zum Thema ‘Tool’

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Brache, die

  1. brachliegendes Feld, Land
  2. Zeit, während deren ein Acker brach liegt

Sich zu entschuldigen, dass auf dem Blog wenig bis gar nichts passiert, ist ja auch irgendwie 2009. Dennoch wurmt es mich ein bisschen, dass sich die Kommunikation durchaus spannender Dinge immer mehr auf andere Plattformen verschiebt. Dabei sollte das hier passieren, in einem angemessenen Rahmen, wo zum Beispiel eine tolle Platte gewürdigt werden kann, ohne von Statusmeldungen à la

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flankiert zu werden und zwischen anderen Belanglosigkeiten unterzugehen. Man hängt sich ja ein schönes Bild auch ins eigene Wohnzimmer und nicht in die Bushaltestelle vor’m Haus, zwischen die Großraumdiscowerbung.

Soweit, so gut. Wäre da nicht das Problem mit der Zeit. Hierher zu kommen und den Editor anzuwerfen braucht dann doch immer etwas mehr Motivation und Zeit, als die Dinge einfach dort zu lassen, wo sie entstehen. Dabei wären sie zu einem guten Teil auch hier interessant, die ganze Fotos, Bookmarks, Likes, Kommentaren, Amens undsoweiterundsofort. Daher habe ich schon länger überlegt, wie man solche externen Inhalte hier einbauen kann, ohne gleich die kompletten Feeds hier zu integrieren, was definitiv zu einem Overkill führen würde.

Die Lösung kam jetzt mit ifttt ins Haus – von dem Dienst dürfte ja inzwischen jeder gehört haben, der nicht unter einem Stein lebt. Ich fand die Idee, Webdienste nach dem Prinzip if this then that zusammen zu stöpseln von Anfang an sehr gut, allerdings ohne eine richtige Idee zu haben, was man nun damit sinnvolles tun kann. Dabei übersah ich natürlich, dass ifttt die perfekte Lösung für mein kleines Content-Problem liefert: Einfach ein paar Tasks gebaut, die mit bestimmten Tags versehenen Content aus verschiedenen Channels hier postet – et voilà: siehe nächster Post.

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Beta+ →

Wir starten mit einer frühen Testphase, dem sogenannten Field Trial (Feldversuch), ihr könntet also noch auf ein paar Ecken und Kanten stoßen, und das Projekt kann momentan nur auf Einladung genutzt werden.

Auch wenn das alles schon sehr hübsch aussieht, was sie da machen, wundert mich das frühe auf-den-Markt-werfen von Google+ doch sehr. Das ist schließlich schon mal in die Hose gegangen. Und vermutlich wird (zurecht) niemand für ein halb fertiges Social Network dem Fatzebuch den Rücken kehren.

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Fader Monky

Es ist vielleicht doch mal Zeit, sich Max for Live genauer anzusehen.

[via]

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Habemus TMA-1

Ich war ja schon seit der Markteinführung ziemlich angetan von diesem Kopfhörer. Reduziertes Design, kein Schnickschnack, vom Handling her perfekt auf den DJ-Einsatz ausgelegt. Das Preisschild hat mich dann doch noch ein paar Monate zögern lassen (in denen ich mich bei jeder Benutzung über die verf*#%ten Wackelkontakte an meinen Technics-Kopfhörern aufgeregt habe). Vor gut einer Woche habe ich dann doch zugeschlagen, und es bislang auf keinen Fall bereut.

Über stylische Verpackung und so was lasse ich mich hier jetzt mal nicht aus – die freut einen zwar, wenn das Paket ankommt, aber im täglich Einsatz bringt einem natürlich die schickste Box nichts, wenn der Kopfhörer nichts taugt. Das ist hier zum Glück keineswegs der Fall.

Der Sound gefällt mir persönlich sehr gut. Meine Technics hatten etwas mehr Basswumms, wohl aufgrund der größeren Treiber, aber im Vergleich finde ich den TMA-1 ausgeglichener. Was ich nicht erwartet hatte ist der Klangunterschied, den die verschiedenen Earpads ausmachen. Tauscht man die Kunstlederpads gegen ihr Kollegen aus Schaumstoff aus, wirkt der Klang gleich viel luftiger. Allerdings empfand ich den Schaumstoff auf den Ohren als etwas unangenehm – das mag aber eine Frage der Gewohnheit sein.

Außerdem halten die Schaumstoffpads natürlich Außengeräusche so gut wie gar nicht draußen und disqualifizieren sich damit für den Clubeinsatz. Dort habe ich den TMA-1 mittlerweile auch mal einen Abend lang im Einsatz gehabt und bin größtenteils zufrieden. Als kleinen Minuspunkt muss man werten, dass der Kopfhörer nicht ganz so fest auf dem Ohr sitzt wie andere Modelle (zum Beispiel der Sennheiser HD25). Das Problemchen lässt sich aber durch gelegentliches Zusammenbiegen des recht flexiblen Bügels lösen. Außerdem ist das beilegete Spiralkabel relativ schwer, hat aber natürlich den Vorteil, dass man nicht drauftreten kann, weil es nicht bis auf den Boden hängt. Eventuell besorge ich mir da noch mal ein kürzeres, leichteres Kabel. In den kleinen Läden, in denen ich spiele, beschränkt sich der Bewegungsspielraum des DJs meist auf ein bis zwei Quadratmeter, da braucht es kein langes Kabel. Und der Austausch ist ja dank Miniklinkenbuchse am Kopfhörer kein Problem.

Fazit: I like. Wenn ich Sternchen vergeben müsste, würde ich sagen: 4½ von 5.

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The Future of DJing. Not.

Dieses Video hat Rivva mir gestern in den Feedreader gespült. Natürlich schon irgendwie spektakulär, so ein Minority Report mäßiger Touchscreen als Interface für Traktor.

Trotzdem glaube ich nicht daran, dass Touchscreens die Zukunft des Auflegens sind. Aus einem ganz einfachen Grund: Man kann sie nicht bedienen, ohne hinzusehen. Es gibt nun mal keine haptischen Elemente, an denen sich die Finger orientieren können, während sie auf dem Gerät zu Gange sind. Jeder, der mal ein paar Nächte hinter einem der Clubmixer verbracht hat, die mehr oder weniger standardmäßig in den meisten Clubs stehen, findet sich darauf vermutlich auch im Stockdunklen zurecht. Die einzelnen Potis, Fader und Kippschalter weisen den Fingern den Weg. Verliert man die Orientierung, reicht ein kurzer Blick und man hat das gewünschte Bedienelement in der Hand.

Bei einem Touchscreen ist genau das Gegenteil der Fall: selbst wenn man schon an einem Regler zu Gange ist, muss das Auge trotzdem immer kontrollieren, dass man nicht auf der glatten Oberfläche abrutscht und unbeabsichtigt irgendwo hintatscht. Bei der Musikproduktion ist das sicher zu verkraften, die Fülle an Controller-Apps für Live und Co. nimmt ja stetig zu und hat auch schon einige mir ganz brauchbar scheinende Vertreter hervorgebracht. Aber beim Auflegen guckt man ja vielleicht doch mal, was die Meute eigentlich so macht und wie sie auf die Aktionen am hinterm Mischpult reagiert. Das wird mit einem Touchscreen ziemlich schwierig.

Es mag ja auch keiner Liveacts, die so aussehen, als würden sie Emails beantworten oder ihre Steuererklärung machen. Warum soll man das bei DJs wollen?

PS. Das ist im übrigen keine Allgemeinkritik am digitalen Auflegen, wie ich sie ja hier schon mal gern geäußert habe. Ich bin mittlerweile relativ überzeugt davon, dass man mit einem guten Controller und sorgfältiger Vorbereitung auf einen Abend sehr gut arbeiten kann. Müsste ich mit zum Auflegen wirklich reisen, würde man mich mittlerweile vermutlich auch eher mit Laptop- statt Plattentaschen sehen.

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TMA-1

Jahrelang habe ich auf meine Technics-Kopfhörer geschworen. Nachdem das erste Paar nach jahrelangem Einsatz, unzähligen Stürzen und mehrmaligem Drauftreten den Geist aufgegeben hat, fand ich das schon irgendwie okay und habe mir das gleiche Modell sogar noch mal gekauft. Das hat nun allerdings recht schnell Probleme mit Wackelkontakten an mehreren Stellen bekommen – bei einem Kopfhörer, für den man um die 150 Euro auf den Tisch legt, nicht so toll.

Es muss also was Neues her, und ich bin ja kein Fan vom HD25. Eine sehr ernstzunehmende – und optisch äußerst ansprechende – Alternative kommt da von AIAIAI aus Dänemark mit dem TMA-1, über den hier ein bisschen was erzählt wird:

Das sieht mir doch sehr solide aus, testgefahren von Hardcore-Usern wie Michael Mayer, DJ Koze, Ellen Allien, Kode9, Luciano oder Pilooski – um mal nur ein paar zu nennen. 180 Euro UVP sind natürlich eine Ansage, aber wenn der Kopfhörer hält, was seine Macher versprechen, mit Sicherheit sein Geld wert.

[via]

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MidiPad

Eigentlich bin ich nicht der Meinung, dass ich ein iPad bräuchte, auch wenn so ein extrem handliches Tablet für unterwegs ja schon eine nette Alternative zu zweieinhalb Kilo Laptop wären. Wenn ich allerdings Apps wie MidiPad sehe, juckt es mich schon ein bisschen in den Fingern:

[via]

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Flavors.me

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Flavors.me ist ein sehr gelungener Dienst, bei dem man in wenigen Minuten ein Profil aus seinen Social Networks zusammenklicken kann. Übrigens inklusive schickem Layout, das auch HTML/CSS-Legastheniker hinbekommen. Meine Seite dort gibt es schon eine ganze Weile, aber so langsam scheinen die meisten Kinderkrankheiten ausgemerzt und auch die Anzahl der integrierbaren Dienste wächst stetig. Mitmachen geht bislang leider nur mit Beta Invite, die ich leider auch nicht zu vergeben habe.

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Helvetipaper

helvetipaper

Instapaper gehört mittlerweile zu den Diensten, die aus meiner täglich Arbeit im Web nicht mehr wegzudenken sind. Per Bookmarklet wandert alles, was man sich bei Gelegenheit noch mal in Ruhe durchlesen oder ansehen/–hören möchte, auf eine Liste, derer man sich dann später annehmen kann – »a simple tool to save web pages for reading later« eben. Dass die API dabei auch von meinem Telefontwitterclient Tweetie unterstützt wird, macht Instapaper noch mal einen Deut praktischer.

Bei aller Lobhudelei – das Erscheinungsbild von Instapaper ist bestenfalls mittelmäßig. Das Redesign der Seite vor ein paar Wochen ging zwar schon mal in die richtige Richtung, mir war das aber immer noch zu unaufgeräumt und mit lauter UI Elementen überladen, die ich sowieso nie gebraucht habe. Im Sinne von Helvetireader, Helvetimail und Helvetwitter habe ich mir dann mal eine Stunde Zeit genommen, um ein Userscript* für ein minimales Instapaper-UI zu schreiben.

Das Helvetipaper Userscript verändert dabei nur die Seite mit der Liste der ungelesenen Artikel – alle anderen Seiten benutze ich so selten, dass ich ehrlich gesagt zu faul war, dafür noch eigene Stylesheets zu schreiben. Außerdem kommt man über die Links zum Archiv etc. so noch an die verschiedenen Einstellungen, die das Userscript ausblendet. Falls das Script für den ein oder anderen noch nützlich ist, freue ich mich natürlich – hier geht’s zur Installation.

Userscripts sind kleine Erweiterung für Webseiten, die sich in Firefox mit dem Greasemonkey-Plugin und in Safari mit dem Pendant Greasekit installieren lassen.

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Adidas x Sennheiser Kopfhörer

adidas-sennheiser-headphones

Ich frage mich schon seit einer Weile, warum jede Klamottenbude, die in Malaysia T-Shirts herstellen lässt, plötzlich auch Kopfhörer auf den Markt bringen muss. In diesem Fall macht das allerdings durchaus Sinn: adidas bringt eine eigene Edition des Standard-DJ-Kopfhörers schlechthin auf den Markt. Der Sennheiser HD 25-1-II kommt – neben den obligatorischen, wenn auch nur angedeuteten, 3 Streifen – Polster im klassischen Adidas-blau verpasst. Und statt Sennheiser prangt auf den Ohrmuscheln natürlich der Schriftzug von Adi Dasslers Turnschuhfabrik. Ein prima Weihnachtsgeschenk für den DJ, der schon alles hat… (das ist kein Wink mit dem Zaunpfahl, ich bin kein großer Anhänger des HD 25).

Ich bin jedenfalls mal auf den Preis gespannt. Der HD 25 ist ja sowieso mit Preisen um die 180 Euro nicht gerade ein Schnäppchen. Adidas dürfte da noch ein paar Scheine mehr verlangen. Eigentlich sollte der Kopfhörer wohl heute im Online Shop verfügbar sein, ich habe ihn bis jetzt allerdings nicht gefunden.

Ob man das jetzt braucht oder nicht, sei mal dahin gestellt. Mehr Bilder hat jedenfalls highsnobiety.com.

[via]

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