Posts zum Thema ‘Musik’

shadow

Hot Source @ Panke

Veranstaltungstipp für musikalisch aufgeschlossene: Morgen steigt in der Berliner Panke die große Hot Source Reunion. Die DJ-Combo ist ja mehr oder weniger über ganz Europa verteilt, solche Termine gibt es dementsprechend selten. Benski kennen unsere Dubstecial-Stammgäste ja schon von seinen allseits beliebten Gastspielen in Münster. Am Samstag Abend wird es aber sehr viel offener zur Sache gehen, neben basslastigem dürfte es sowohl in Richtung Hip Hop als auch Richtung Elektronik gehen. Nichts für Schubladendenker also, und genau deshalb wärmstens zu empfehlen.

shadow

Perpetuum Mobile

*aid* war so freundlich, mich zum Perpetuum Mobile Special morgen ins Amp einzuladen. Wir werden da also ein bisschen Musik spielen, so ab 11.

shadow

Add to cart

Nachdem Scuba ziemlich enttäuscht hat, macht Gold Panda alles richtig – und das obwohl der Mix mit 22 Tracks ziemlich vollgepackt ist. Ich hatte ja ein bisschen Bedenken, dass bei dem Mix ein bisschen die typische Patina aus seinen Produktionen verloren geht, aber dem ist zum Glück nicht so. I like.

shadow

Die GEMA kassiert für eine Veranstaltung, auf der einzig CC-Musik lief →

Wieder mal ein wunderbares Beispiel dafür, dass die GEMA ein Pickel am Hintern ist und unser Urheberrecht vielleicht 1970 sinnvoll war, aber nicht mehr im Jahr 2011. Außer man ist Udo Jürgens, aber dann hat man auch die Möglichkeit, sich ohne GEMA ein mehr als gutes Auskommen zu verschaffen, wenn man nicht komplett auf den Kopf gefallen ist.

shadow

Running

Modeselektor sah ich letzten Sonntag in im Kölner Gloria. Es war anstrengend. Zum einen weil ziemlich lang – eLan und Siriusmo durften jeweils eine Stunde lang Sampler bzw. CD-Player bearbeiten, bevor die Chefs die Bühne betraten. Zum anderen, weil ich mir das ganze irgendwie etwas weniger randalig vorgestellt hatte. Gut fand ich es trotzdem, vor allem das Gesamtpaket inklusive der wirklich tollen Visuals. Wie viel so was ausmacht, merkte man an den bereits erwähnten Aufwärmern, die dann doch etwas verloren, knöpchendrückend und vor sich hin nickend, ihre “Bühnenshow” absolvierten. Tolle Musik, vor allem von eLan, war es dennoch, aber die beiden schienen sich in ihrer Rolle da oben auf der Bühne doch nicht so recht wohl zu fühlen.

Schade an dem Abend war ein wenig, dass der Funke nicht richtig überspringen wollte. Das Publikum schien, passend zum Sonntagabend, eher auf Tatort als auf Techno eingestellt zu sein. Vielleicht ist für die Art von Show das Gloria auch ein wenig zu heimelig. Endgültig gerettet war der Abend dann aber für die meisten wohl, als mit Berlin die Zugabe abgefeuert wurde. Ich würde mir das ganze jedenfalls jederzeit wieder ansehen, vielleicht in einem etwas größeren Rahmen.

Das diese Video oben mein Layout komplett zerschießt, belegt übrigens ein ums andere mal die Notwendigkeit eines neuen Designs. Und dass die Videos von The Avantgarde Diaries sich nicht skalieren lassen.

shadow

shadow

A Greater Administration of Lower Interests

Dieser miese Scan gibt zwar nicht annähernd wieder, wie fantastisch die neue Dial 12″ aussieht. Aber diese Split mit Carsten Jost und Lawrence an Bord ist auch so ein Muss. Ich spiele übrigens heute Abend im Amp ein paar Platten mit Kollege *aid*, da wird’s so was geben.

shadow

Musik, die gut aussieht (8)

Das neue Modeselektor-Album steht dank Vorbestellung im hauseigenen Onlineshop schon seit ein paar Tagen bei mir rum – und es ist gut. Natürlich. Gernot Bronsert und Sebastian Szary sind für mich schon seit einiger Zeit der große Lichtblick am Berliner Elektronikhimmel. Techno, Dubstep, Hip Hop – who cares? Die beiden machen einfach alles, und das gut.

Grund genug, endlich auch mal dem visuellen Erscheinungsbild etwas Respekt zu zollen. Das neue (dritte, bzw. vierte – wenn man das fantastische Moderat Album mitzählt) Album »Monkeytown« ziert natürlich wieder der traditionelle Affe, den die beiden schon seit Bpitch Control Zeiten als extrem einprägsames Markenzeichen vor sich hertragen. Fast schon Pop-Art, das Tier (hat es eigentlich einen Namen?)

Wesentlich bemerkenswerter, weil gestalterisch interessanter und irgendwie erwachsener (die beiden sind ja auch keine 18 mehr), finde ich allerdings die Gestaltung ihrer beiden Labels Monkeytown Records und 50 Weapons. Auf ersterem kommt ja nun auch das eigene, gleichnamige Album heraus, und hier wird auf eine gestalterische Labelidentität weitestgehend verzichtet zu Gunsten eines starken Wiedererkennungswertes der einzelnen Künstler. eLan mit futuristisch anmutenden Foto-Typo-Kollagen, Siriusmo mit comicartigen Grafiken aus der eigenen Feder (bzw. Sprühdose) – und natürlich wieder der Monkey, für alles, wo Modeselektor draufsteht.

50 Weapons ist da ganz anders, weil wesentlich einheitlicher und minimaler im Auftritt. Ging man Anfangs noch den aktuell sehr beliebten Weg mit kleinen Auflagen gestempelter Whitelabels, zieren die Cover mittlerweile gefärbte Portraits der Acts, wie zum Beispiel Phon.O, Dark Sky oder Cosmin TRG – hoher Wiedererkennungswert für Label und Künstler inklusive.

Für einen Großteil der Arbeiten ist übrigens die Pfadfinderei verantwortlich, mit denen die Modeselektoren schon seit Jahren in Sachen Grafik und Visuals für ihre Bühnenshows zusammenarbeiten. Bitte mehr davon, für die Ohren und für die Augen.

shadow

Unclassified

Adult Swim und Scion A/V hauen mit [unclassified] eine kostenlose Compilation raus, die sich gewaschen hat. Ich bin gerade mittendrin, aber bislang hat der Waschzettel voll und ganz gehalten, was die Namen versprechen: Pinch, Kode9, Burial, SBTRKT, Ikonika, Untold, Geiom, Actress und Kollegen mit größtenteils unveröffentlichten Tracks, soweit ich das sehen kann.

Hier entlang.

shadow

Skrillex @ Berlin Festival

Wenn man 16 ist und Probleme mit dem Hormonspiegel hat, macht Skrillex wahrscheinlich super Musik. Mir ist das deutlich zu viel Randale, aber diese Bilder von seinem Auftritt auf dem diesjährigen Berlin Festival sind dann doch ziemlich großartig.

shadow