Wow.
Ab und zu benutze ich Facebook, um Werbung für unsere Auflegeabende zu machen. Kann ja nicht schaden, habe ich gedacht. Was ich nicht erwartet hatte, ist die enorme Reichweite: durch das Posten auf der Fieber-Tanzparty Page, haben den kleinen Veranstaltungshinweis innerhalb von nicht mal 24 Stunden schon über 5000 Leute angezeigt bekommen. Potentiell natürlich nur, denn die Impressions bedeuten ja nur, dass der Post entsprechend oft gezeigt wurde – ob er auch wahrgenommen wurde steht genau so auf einem anderen Blatt wie die Frage, wie viele User ihn mehrmals gezeigt bekommen haben.
Trotzdem eine stattliche Zahl. Wenn von den 5000 nur 2% kommen, wird’s am Freitag proppenvoll.
Boom Dah

Heute Abend geht übrigens meine mehrwöchige Plattenspielerabstinenz zu Ende, ich werde *aid* beim Elektrikfieber zur Seite stehen.
Nummer 6

Schon wieder zwei Monate rum, Zeit für’s nächste Dubstecial. Als kleines Schmankerl (das es leider nicht mehr auf den Flyer geschafft hat) wird diesmal noch VJ Yochee zu uns stoßen und den Projektor bearbeiten.
Eddie Piller & Henry Storch @ Hot Jazz Club
Ja, ich lebe noch. War viel unterwegs in den letzten Wochen, da blieb keine Zeit für diese kleine Postille. Mal sehen, ob sich das bald ändert. So oder so will ich die mitlesenden Münsteraner aber wenigstens auf ein kleines – ausnahmsweise weniger elektronisches – Event hier bei mir um die Ecke hinweisen:
Acid Jazz Gründer Eddie Piller und Unique-Chef Henry Storch läuten nächsten Freitag den Oktober im Hot Jazz Club ein. Pflichttermin.
[via]
Elektrikfieber Fietz Special
Letzte Woche war ja Bass und so, heute Abend widmen wir uns wieder der geraden Bassdrum – diesmal mit Besuch aus Osnabrück.
Dubstecial
Diesmal gibt Jean-Michel sich die Ehre und wird mit mir die Subwoofer bearbeiten. Morgen Abend im Amp.
Ich spiele übrigens heute Abend im Amp.
Vielleicht mag ja jemand vorbeikommen.
Debut
Dieses Wochenende gibt es am Leonardocampus wieder die Ausstellung der Abschlussarbeiten am Fachbereich Design der FH Münster, diesmal unter dem Überschrift Debut.
Initiative ZukunftHafen
Münsters Hafen verliert ja nun schon seit geraumer Zeit an Charme. Einige Backsteinhäuser sind schon Büroburgen aus Stahlbeton gewichen, und bereits mehrere kleine, sympathische Läden sind profilloser Systemgastronomie gewichen. Einfach draußen am Wasser sitzen oder Läden wie den Hot Jazz Club besuchen kann man natürlich immer noch prima. Allerdings sollte man das mittlerweile eher unter der Woche tun – am Wochenende zieht der Hafen mittlerweile genau die Leute an, die sich in o.g. Systemgastronomie vermutlich sehr wohlfühlen. Nennt man das eigentlich auch Gentrifizierung? Vermutlich irgendwie schon.
Nicht mehr so ganz das Gelbe vom Ei also, aber ganz verloren zu sein scheint der Hafen noch nicht. Wenn allerdings die Entwicklungspläne für die Osmohallen, die seit der Firmeninsolvenz vor einigen Jahren das Herzstück des Hafens bilden, so umgesetzt werden, wie aktuell geplant, dann hat der Hafen definitiv seine beste Zeit hinter sich. Immerhin formiert sich nun organisierter Widerstand als Verein unter dem Namen Initiative ZukunftHafen e.V., der sich gerade in Grüdung befindet und online bislang nur auf Facebook zu finden ist (wo die Gruppe aber immerhin schon fast 1000 Mitglieder hat). Die letzte Mail an die Mitglieder gebe ich mal hier ungekürzt wieder:
Münsters Verwaltung hat seine Pläne zur Hafenentwicklung vorgestellt.
Das neue Einkaufszentrum von Stroetmann und eine komplette Wohnbebauung auf der Fläche der Osmo-Hallen sollen den Bürger-und Kulturhafen ablösen und das Bild des Hafens bestimmen.
Der Plan der Verwaltung auf dem Osmo-Areal:
- Kein Erhalt oder Teilerhalt der Osmo-Hallen
- Kein Public Viewing
- Kein Beach
- Keine Freiflächen
- Kein Hafenmarkt
- Kein Heaven oder Ähnliches wie das WDR Musikfest
- Keine Sportveranstaltungen, wie Streetball, Triathlon, Hochsprung, etc.
- Kein Oktoberfest und andere Veranstaltungen
- Keine Möglichkeit der Neuansiedlung von Kunst und Kultur
- Nur noch etwa 500 Wohnungen von Investoren
- Keine Ausweichfläche für bestehende Einrichtungen auf der anderen Hafenseite
Der Hafen braucht Ihre Hilfe! Zeigen Sie Flagge und kommen Sie zur Bürgerversammlung am Do.8.7.2010 um 19.00 Uhr in der Hafen-Arena.
Informieren Sie sich über die Zukunft des Hafens. Laden Sie auch Ihre Freunde ein!
Unterstützen Sie den Verein ZukunftHafen und unterstützen Sie die Erhaltung des Hafens als Bürger-Hafen und nicht als Investoren Modell.
Nun sind natürlich einerseits oben schon einige Veranstaltungen und Läden genannt, die ich auch lieber verschwinden sehen würde. Und man darf natürlich nicht vergessen, dass hinter der Initiative vor allen Dingen die bereits am Hafen angesiedelten Gastronomen stehen, die also nicht nur Initiative zeigen, weil der Hafen so schön ist, sondern weil sie schlicht und einfach ihr Geschäft bedroht sehen. Dennoch halten ich die Initiative für grundsätzlich unterstützenswert und ich hoffe wirklich, dass hier ein so großes Gewicht entsteht, dass die Stadt das nicht einfach ignorieren kann.








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