Posts zum Thema ‘Lesen’

Intro als PDF

Intro PDFUnseren Lieblings-kostet-nix-Indie-Leitfaden Intro gibt’s jetzt auch als PDF, und folgt damit dem Beispiel der De:Bug, zum Beispiel. Leider erst ab der aktuellen Ausgabe, das Archiv im PDF-Format lässt noch auf sich warten – aber vielleicht kommt das ja noch. Dafür gibt’s beim Intro – im Gegensatz zu den Bezahl-Magazinen – natürlich keinen Grund, mit der PDF-Veröffentlichung zu warten, bis das folgende Heft draußen ist. Also immer die neueste Ausgabe direkt auch digital – gute Sache.

Plattenkram

Platten Platten Platten

Sonntägliche Schreibfaulheit, daher nur ganz kurz zwei Leseempfehlungen für den Schallplattenfreund (trotz meiner Flucherei über die schwere Plattenkiste letzte Nacht): Warum Vinyl plus MP3 das Killerteam sein könnte, dass die CD letzten Endes überflüssig macht, und einige sehr unterhaltsame Beobachtungen über Mädchen im Plattenladen.

CC-Plattensammlung von Greentheory.

Freie Kultur

Ich hatte schon seit Ewigkeiten geplant, hier mal was über Lawrence Lessig und sein Buch Freie Kultur zu schreiben. Jetzt gab’s dank Spreeblick endlich einen Anlass in Form dieses fantastischen Vortrags des Creative Commons Gründers und Stanford-Profs:

»KLICK« (einbetten funtioniert gerade nicht…)

Sein Buch gibt’s übrigens auch im Netz, natürlich unter Creative Commons Lizenz. Zum komplett am Bildschirm lesen ist das Ding aber wohl etwas lang. Nicht, dass sich noch jemand wegen mir die Augen verdirbt.

Dschungelbummel

Cosmic DJGerade in del.icio.us drüber gestolpert: Nachdem uns Cosmic DJ mit dem International Pony Adventsblog (u.a. mit den immer noch gerne wieder gebratenen Krabbenburgern) den letzten Winter versüßt hat, hat man sich drüben bei den Zeit Zündern erfreulicherweise dazu entschlossen, Cosmic weiter bloggen zu lassen. Das ganze läuft schon seit Mai – ohne dass ich etwas davon mitbekommen hätte – und nennt sich Dschungelbummel. Wenn man mal querliest, sieht man, dass es nun wohl regelmäßig die Cosmic-typischen Geschichten und Spinnereien zu lesen gibt.

Schön.

Ripperton Feature

Ripperton

Ein sehr lesenswertes Feature über einen meiner aktuellen Lieblinge, Raphaël Ripperton, gibt’s drüben bei Resident Advisor. Was einige verwundern dürfte: Ripperton steigt bei den Lazy Fat People aus, das Projekt wird von Mirko Loko allein weiter geführt. Trotzdem darf man von ihm in nächster Zeit sicher noch einige weiter Knaller erwarten, unter anderem ist anscheinend der erste Longplayer in Planung.

Todsicher

Zitat des Tages aus der Kategorie Dinge, die schlaue Menschen gesagt haben:

The trouble with the world is that the stupid are cocksure and the intelligent are full of doubt.

- Bertrand Russell.

Wladimir Kaminer im Word Club

Morgen Abend ist Wladimir Kaminer zu Gast beim Word Club im Prinzipalsaal. Es scheint noch Karten zu geben, zumindest legt das die Werbung in der Na Dann nahe. An der Abendkasse kosten die Karten 16€, die gut angelegtes Geld sein dürften. Kaminers Bücher (z.B. Russendisko oder Schönhauser Allee) finde ich super, und auch in den Fernsehauftritten, die ich von ihm gesehen habe, fand ich ihn sehr sympathisch und unterhaltsam. Ich glaube, das wird gut morgen.

Also: Dienstag, 23. Januar im Prinzipalsaal, Münster. Start ist um 8.

Wir nennen es Arbeit

Wir nennen es ArbeitZum ersten Mal sind mir Holm Friebe und Sascha Lobo vor längerer Zeit über die Riesenmaschine untergekommen – damals allerdings, ohne dass ich die beiden wirklich als Personen wahrgenommen hätte. Dann, irgendwann letzten Herbst auf einer nächtlichen Autofahrt, bin ich bei einem ausführlichen Radiointerview mit den beiden hängengeblieben, das sie anlässlich des Erscheinens ihres Buchs Wir nennen es Arbeit gaben. Das hörte sich alles sehr spannend an, was sie da von digitaler Bohème, individuellem Lebensstil und Selbstverwirklichung erzählten. Und dann sollte man davon auch noch leben können…

Irgendwie hat es dann aber doch eine ganze Weile gedauert, bis ich endlich in Form eines Weihnachtsgeschenks von meinem Schwesterchen in den Besitz des Buchs kam. In der Zwischenzeit war das Thema digitale Bohème in den Blogs teilweise schon so ausgelatscht worden, dass ich dahinter mehr Hype als Substanz vermutete. Zu unrecht allerdings, wie ich jetzt sagen muss, nachdem ich mir das Werk mal zu Gemüte geführt habe.

Die Autoren beobachten sehr scharf, wie sich durch die neuen Möglichkeiten, die das Internet bietet, neue Formen der Arbeit bilden. An vielen Erfolgsbeispielen wird gezeigt, dass sich die Arbeit an Dingen, an denen man Spaß hat und die man dadurch letztendlich besser macht als andere, meistens auf lange Sicht auszahlen – häufig auch über Wege, an die man vorher gar nicht gedacht hat. Alle im Zusammhang von technischer Entwicklung und Veränderung der Arbeitswelt relevanten Stichwörter wie der berühmte Long Tail, Blogs, Networking usw. werden abgehandelt und geschichtlich eingeordnet. Für mich als Geoinformatiker war natürlich besonders das Kapitel Place does matter interessant (das wussten wir natürlich schon immer!)

Insgesamt ein absoluter Lesetipp, vor allem für Leute, die sich mit nine to five Bürojobs nicht so recht anfreunden wollen. Einzig die möglichen Probleme und die Veränderung der Lage, wenn Kinder im Spiel sind und man eben nicht mehr nur für sich allein verantwortlich ist, werden zwar kurz genannt, kommen aber insgesamt ein bisschen kurz. Das Buch wird in Blog-Form weitergeschrieben und ergänzt unter wirnennenesarbeit.de. Und wer die Geschichte mit der digitalen Bohènme jetzt total super findet, für den gibt es auch schon ein Logo.

OpenBook »Sicherheit im Internet«

Sicherheit im InternetDas Buch »Sicherheit im Internet«, das mein Bürokollege Jano geschrieben hat und das vor ca. einem Jahr in der 2. Auflage erschienen ist, gibt es nun als OpenBook. Die einzelnen Kapitel können als PDF kostenlos heruntergeladen werden. Auf Papier zu kaufen gibt es das Buch natürlich auch weiterhin.