Should you forward that email?
Der nächste, der mir mit was lustigem – am besten noch als Powerpoint-Datei – die Mailbox zumüllt, kriegt das hier als Antwort.
[via]
Liebe Vermieter

Ganz schön, aber zentral ist was anderes… CC-Pampa von Bastian Greshake.
Wenn ihr in einer Münsteraner Zeitung ein Wohnungsgesuch seht, und da steht etwas von zentral – dann braucht ihr nicht anrufen, wenn ihr Wohnungen in Hiltrup, Roxel oder Ostbevern (!) zu vermieten habt. Danke.
Strahlende Neuigkeiten

CC-Powerplant von Kris Taeleman
Kleiner Nachtrag: Atomenergie ist nicht nur sicher, sie ist natürlich auch unerschöpflich.
Get real.
Wie Sie sehen…
…sehen Sie nix. Der Muxtape-Crash hat leider auch mein Aprilcharts-Muxtape gefressen. Mist. Werde das in den nächsten Tagen wohl nach und nach wieder hochladen, denke ich.
[Update] Fluppt wieder. Ging schneller, als gedacht.
Komische Trackbacks

Kriegt außer mir noch jemand in letzter Zeit dauern so komische Trackbacks rein? Weiß jemand, was es damit auf sich hat? Sieht ja ziemlich unkoscher aus.
Zwickmühle

CC-Gagarin von Radio Rover
Was soll man da machen? Nächstes Wochenende bin ich für 3 Tage in San Francisco, was an sich ja eine tolle Sache ist. Gerade mal nach Konzerten und so geschaut, und dann das: Yuri’s Night. Ein mir bislang unbekanntes Event, das es anscheinend jedes Jahr am 12. April im Gedenken an den ersten Menschen im Weltall gibt, und das an verschiedenen Orten auf der Welt stattfindet. Mich interessiert dabei natürlich vor allem das Musikprogramm, und das hat sich gewaschen: Amon Tobin, John Tejada, Lusine, Scuba und Tycho – um mal nur die zu nennen, die mich am meisten reizen. Dazu jede Menge Rahmenprogramm, und das alles in einer Hammerlocation, nämlich auf dem NASA-Gelände in Moutain View.
Was auch gleichzeitig den Haken an der Sache mit sich bringt. Fahre ich hin, geht ein kompletter Tag von dem sowieso schon recht kurzen Trip nach San Fran drauf. Andererseits: wann gibt’s schon mal die Gelegenheit, bei so was dabei zu sein?
Was tun, sprach Zeus…
Justice @ E-Werk
Ob es am Betreiber der Location lag oder am Konzertveranstalter – keine Ahnung. Jedenfalls sollten beide eigentlich genug Erfahrung in ihrem Geschäft haben, um so einen Scheiß, wie er sich nach der Justice-Show abgespielt hat, zu vermeiden. Da war man nämlich aus irgendeinem Grund der Meinung, dass direkt nach dem Konzert doch bitte alle Besucher auf einmal möglichst schnell gehen sollten. Dazu wurde dann direkt mit Absperrband der Bühnenbereich weiträumig gesperrt, die Theken wurden dicht gemacht und alle Leute wurden Richtung Ausgang bzw. Garderobe gedrängt. Auf’s Klo gehen saß damit auch nicht mehr drin, die Örtlichkeiten liegen im E-Werk nämlich neben der Garderobe, vor der ca. 1000 Leute auf ihre Jacken warteten.
Die Krone haben dem ganzen dann noch die total unfreundlichen Security- und Thekenleute aufgesetzt (ich will hier nicht verallgemeinern, aber die meisten, mit denen wir an dem Abend zu tun hatten, waren wirklich unterste Sohle). Wenn man so eine blödsinnige Aktion schon bringen muss – vermutlich musste der Laden rechtzeitig wieder für den normalen Discobetrieb startklar sein – dann sollte man sich wenigstens Mitarbeiter besorgen, die entspannt und freundlich bleiben und den (völlig zu Recht) angepissten Leuten einigermaßen gut verkaufen können, was da abläuft.
Letzen Endes frage ich mich, ob es wirklich so ein Problem gewesen wäre, die ganze Aktion etwas zu entzerren. Wir hätten in der Zeit, in der wir blöd auf der Treppe rumgestanden und gewartet haben, eigentlich gerne noch was getrunken. Wir wären zufrieden gegangen, die Theke hätte noch ein paar Bier verkaufen können, und wir wären wohl genau so schnell draußen gewesen, wie es nun auch der Fall war.
Das Dumme an der Geschichte ist ja nun, dass das Ganze keine Konsequenzen haben wird. Kein Mensch beschäftigt sich damit, wer solche Veranstaltungen organisiert, und Konzertlocations haben wohl auch kaum Stammgäste, wie sie zum Beispiel ein Club zwingend braucht, um gut und konstant zu funktionieren. Als Clubbetreiber wäre so eine Aktion nah am finanziellen Selbstmord; wäre mir das in einem Club passiert, der hätte mich und sicher eine Menge andere Gäste auch zum letzten Mal gesehen.
So, genug aufgeregt. Die Show war übrigens super.
What goes up…
…must come down. In diesem Fall meine Laune. SpOn schreibt heute morgen:
Roland Koch hat in der Hessen-Wahl dramatisch verloren. Und das ist gut so. Die Anti-Ausländer-Nummer zieht offenbar nicht mehr – und darauf können wir endlich mal richtig stolz sein.
Das kann man so wohl nur voll und ganz unterschreiben. Die Genugtuung, dass der Unsympath Koch mit seinem Wahlkampf im NPD-Style mal richtig vor die Wand gefahren ist, hielt aber leider nicht lange an.
Dazu reichte eine Meldung bei Heise über den Einsatz der umstrittenen Wahlcomputer. Ich habe ja wirklich was für Computer über, keine Frage, aber für eins sind die Dinger einfach nicht geeignet: transparente, nachvollziehbare Wahlen durchzuführen. Dass das erst recht nicht funktionieren kann, wenn die Dinger in der Nacht vor der Wahl bei Lokalpolitikern (!) gelagert werden, sollte doch eigentlich wirklich jedem einleuchten, oder?
So sehr mir das Ergebnis in Hessen gefällt (auch wenn die Koch-Combo leider am Ende doch noch stärkste Partei geworden ist): ich hoffe wirklich, dass diese ganzen Pannen dazu führen, dass die Wahl wiederholt werden muss. Damit hätte sich dieser Wahlcomputer-Quatsch dann hoffentlich in Deutschland ein für alle Mal erledigt.
Things I don’t like #6
Eine externe Festplatte kaufen, die ihren Strom über USB bezieht, damit man nicht immer noch ein Netzteil rumschleppen muss, und dann feststellen, dass mein Laptop nicht genug Saft dafür hergibt.
Piff-Paff
Ich bin ja weiß Gott kein Freund davon, alles und jenes zu verbieten. Und hier und da mal eine Zigarette nach dem Essen oder zu einem gepflegten Getränk, das mag ich auch (ja, Mama). Aber wer allen ernstes immer noch meint, das Rauchverbot in Gaststätten sei Blödsinn, der lese mal bitte diesen Artikel drüben bei der Süddeutschen.
Quasi als kleiner Nachtrag zu der Story über den geschmacklosen Raucher-Aufkleber drüben bei El – und zu der Diskussion letztens bei Christian, bei der ich als einziger (Fast-) Nichtraucher einen ziemlich harten Stand hatte.


