Archiv für 2008

Jahresrückblick 2008

my08
Fest im Gehirn eingebrannt: Mein Bild von 2008.

Es gibt viele Gründe, keinen Jahresrückblick zu schreiben. Zum einen wird man mit Listen und Abhandlungen zum gerade zu Ende gehenden Jahr schon seit Mitte November an jeder Ecke überhäuft, so dass eigentlich alles Relevante zu 2008 aufgeschrieben sein dürfte. Zum anderen gibt es derart ausführliche und kompetente Rückblicke, dass man sich kaum noch traut, die Tastatur anzufassen. Und schließlich ist da noch das Problem mit der postweihnachtlichen Faulheit. Aber man will ja auch nicht nichts schreiben – also gestalten wir einfach mal den Jahresrückblick als eine Packung Links:

Für den fleißigen Leser mit viel Freizeit hätten wir hier einmal die volle Breitseite 2008. Musikalisch gesehen gab es einige Platten, denen ich was abgewinnen konnte. Das hat sich nicht unbedingt immer mit den Hörgewohnheiten am Rechner / iPod gedeckt, muss aber ja auch nicht. In Bildern sah das Jahr so aus und auch im Netz gab es wieder einiges zu entdecken. In der Uni haben wir auch wieder das ein oder andere zu Papier gebracht. Und zu guter Letzt habe ich mich natürlich sehr gefreut über die ganze positive Resonanz zu meinen letzten Mix. Danke dafür – da kommt bald wieder was, versprochen!

Raus

langeoog

Dann wollen wir uns mal ein bisschen Seeluft geben zum Jahreswechsel. Bis nächstes Jahr.

Hast Du … auf dem Rechner?

Habe ich nicht. Ich weiß zwar nicht mehr, wonach mich der Typ genau gefragt hat Samstag Nacht, aber es hätte ihm auch nichts gebracht, wenn ich den Track auf dem Rechner gehabt hätte. Der Stand nämlich zu Hause. Und das hätte er auch leicht erkennen können, wenn er sich sowieso schon ungefragt hinters DJ-Pult drängeln muss.

Hans Nieswandt hat recht: Es sollte von innen abschließbare DJ-Boxen geben.

Eavos Tag

Das kam gerade über den Fieber-Verteiler:

Vielleicht noch interessant: Ab heute begleitet mich eine Woche lang eine 1Live-Reporterin Yvonne Strüwing für ‘Mein Tag’ durch die Abenteuer des Alltags – das Ganze wird täglich irgendwann zwischen 17h und 20h (heute 17h45) gesendet. Es könnte spaßig werden.

Wer schon immer wissen wollte, was der Dicke (eigene Beschreibung!) so macht, wenn er gerade nicht das Amp in Schutt und Asche legt, der sollte einschalten. Und wer ihn ein bisschen kennt kann sicher bestätigen: Es könnte spaßig werden.

My baby shot me down

CC-Tarantino von Sir Mildred Pierce

Während Raffa und Rambo sich heute Abend im Cuba durch die Tarantino-Soundtracks wühlen, werde ich mich im Hinterzimmer um einen kleinen elektronisch-musikalischen Jahresrückblick kümmern. Wie immer mit Herz und Wumms.

Bastelecke

Schnell noch die letzten Geschenke fertig basteln, dann kann der alljährliche Wahnsinn losgehen. In diesem Sinne: schöne Feiertage!

Stickers

Ewig geplant gewesen, endlich machen lassen. Demnächst auch an deinem Briefkasten.

Scrobblecharts KW52/2008

Black Cab Sessions

Das Konzept ist so einfach wie genial: One Song, One Take, One Cab. Für die Black Cab Sessions werden regelmäßig hippe Bands und Solokünstler eingeladen, einen Song auf dem Rücksitz des schwarzen Taxis zum Besten zu geben – natürlich Live und ohne Strom. Die Ergebnisse kann man sich dann als kurze Videos im Netz ansehen.

Von den in den mittlerweile 68 Sessions präsentierten Künstlern kenne ich zwar ehrlich gesagt bestimmt drei viertel nicht, aber einige Namen mit Indie-Fame sind schon dabei, zum Beispiel Calexico, Badly Drawn Boy, Beach House, Cool Kids, Death Cab for Cutie, Futureheads, Killa Keela, The Kooks und (wie sollte es anders sein) Lykke Li:

[via]

Also eigentlich bin ich ziemlich ernst, todernst geradezu.


CC-Kosi vom Zeitfixierer

Das mag man ihm ja gar nicht glauben, gerade wenn man DJ Kozes Produktionen als Adolf Noise (»Wo die Rammelwolle fliegt«) oder als Teil von International Pony (»Hey little gothic girl, watch out – you might get a sun tan«) kennt. Ist aber wahrscheinlich auch Teil seiner Kunst, dieses irgendwie Schräge, das aber nie ins Alberne abdriftet.

Sehr erhellendes und unterhaltsames Interview jedenfalls, dass Eike für Resident Advisor mit Koze im Robert Johnson gemacht hat, und das es nun quasi im Director’s Cut auf thelastbeat.com zu lesen gibt:

zum Interview